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Adulte Bienen ernähren sich hauptsächlich von Nektar. Hingegen besteht die Larvalnahrung aus dem von den Weibchen angefertigten Pollen-Nektar-Gemisch.
Beim Pollensammeln verhalten sich die Bienenarten unterschiedlich. Man unterscheidet polylektische Arten, die den Pollen verschiedener Pflanzenarten und -familien sammeln sowie oligolektische Arten, die ausschließlich Pollen nahe verwandter Pflanzenarten oder einer Pflanzenfamilie nutzen. Im Gegensatz zum Pollensammeln ist bei der Auswahl der Nektarquellen meist keine strenge Gebundenheit an bestimmte Pflanzenarten zu beobachten. Auch Weibchen oligolektischer Bienenarten nutzen zum Nektarsaugen teilweise Pflanzenarten anderer Familien (Westrich & Schmidt 1986). |
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Für Megachile genalis wurde noch nicht nachgewiesen, ob die Art oligo- oder polylektisch ist. Bisher bekannte Blütenbesuche der Art ließen eine Oligolektie an Asteraceen vermuten.
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![]() Pollenkörner |
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Nahezu alle untersuchten Proben bestanden aus Pollen von Asteraceen. Lediglich in einem Präparat (Nest 78, Zelle 1) waren ca. 10 % Fabaceen-Pollen enthalten. Bei zwei weiteren Proben aus diesem Nest konnten wiederum nur Pollen von Asteraceen nachgewiesen werden. Der Asteraceen-Pollen wurde in die von Zander (1935) aufgestellten Sammelformen unterteilt und mit den am Standort nachgewiesenen Pflanzenarten verglichen. Folgende Sammelformen wurden in den Proben ermittelt: Jacea - Form
Serratula - Form Taraxacum - Form Die beobachteten Weibchen von M. genalis trugen zur Verproviantierung der Brutzellen gleichzeitig Pollen und Nektar ein. Ausschließlich Nektar wurde nur zur Eigenversorgung, z. B. während der Bauphasen, gesammelt. Die Zellen wurden zu ca. 2⁄3 mit dem Pollen-Nektar-Gemisch gefüllt, welches ähnlich wie bei M. rotundata eine zähflüssige bis breiige Konsistenz besitzt.
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